Now That I Miss Her

 

Über diesen Song von Elefant bin ich gestern zufällig wieder beim Anhören des Albums “Sunlight Makes Me Paranoid” gestolpert. Situativ absolut passend. Gewidmet wie immer meiner Süßen. Liebe dich.

 

Dance With Somebody

 

Nja, ich bin sicher nicht der Erste, der über diesen Song zu berichten weiß. Die neue Single von Mando Diao wird ja nun schon seit einiger Zeit in den Medien rauf und runter gespielt und zu allererst wusste ich nicht viel damit anzufangen. Vor allem das letzte Studioalbum der Schweden hat mich ziemlich enttäuscht und deshalb sind meine Erwartungen für die am 13. Februar kommende Scheibe “Give Me Fire” nicht gerade all zu groß.
Trotzdem muss ich zugeben, “Dance With Somebody” hat etwas, nämlich vor allem wenn man es an einem Samstag Abend in einem der ausgewählten Wiener Clubs bei guter Atmospähre und ein, zwei Bierchen hört. Video nach dem Klick. …Give me all, baby!

 

Get it on

 

 

FM4 ist 14

 

fm4

Der Rausch ist ausgeschlafen, der Aspirin-Vorrat geplündert und langsam beginnt man seine Wunden zu lecken. Währenddessen beschleicht einen die einfache Erkenntnis: Geil wars.
Gemeinsam mit vier Freunden und einer Freundin habe ich gestern das diesjährige FM4 Geburtstagsfest in der Arena Wien gestürmt. Etwas zu spät aus meiner Wohnung aufgebrochen, konnten wir leider nur mehr einen Teil des Auftritts von Clara Luzia erleben. War aber eh eher was ruhiges und wir waren in Party-Stimmung. Da kamen uns The Rakes schon mehr gerecht. Ihr Auftritt hat überzeugt, alle Hits wie “We Danced Together” wurden zum Besten gegeben und brachten die Stimmung schon mal in eine gut aufgewärmte Phase für die späteren Bands. Sänger Alan Donohoe brachte nebenbei den Beweis, dass sich manche Männer mit auffälligen Handschuhen peinlich cool fühlen. Gegen Ende hat er sie dann doch ausgezogen.
Kurz danach folgten die Partykracher schlechthin: Deichkind. Viel braucht man dazu nicht sagen, wer die Jungs schon mal live erleben durfte, weiß wovon ich spreche und alle anderen haben einfach was verpasst. Der Open-Air Bereich der Arena war zum Bersten gefüllt und die Menge rockte. Rockte gewaltig. Und wir mittendrin. Nach der obligatorischen Tortenschlacht gabs noch mal “Remmidemmi” und die Masse drehte entgültig durch.
In der kurzen Umbauphase blieb etwas Zeit durchzuatmen und nachzutanken. Lang hielt diese Pause allerdings nicht an, denn Franz Ferdinand wusste ebenfalls ganz genau, wie man einem schon in Tanzlaune befindlichen Publikum einen krönenden Abschluss liefern kann. Teilweise war der Auftritt durchsetzt mit etwas ruhigeren Songs, bei Hits wie “Michael”, “This Fire” oder dem neuen “Ulysses” ging wie zuvor schon bei den Hamburgern gepflegt die Post ab.
Bereits etwas entkräftet, ging es mit einem kurzen Zwischenstop an der Bar weiter in die große Halle der Arena. Dort warteten die Puppetmastaz mit Hip Hop auf, wir beschlossen allerdings, dem Geschehen etwas abseits der Menge die Aufmerksamkeit zu schenken.
Anschließend zog es uns wieder vor zur Bühne, 1000 Robota versprachen unseren Musikgeschmack etwas besser zu treffen. Das gelangweilte “auf der Bühne stehen” der drei Musiker konnte allerdings niemanden so wirklich überzeugen. Sichtlich demotiviert schien es, als sei dem Publikum der letzte Hauch an Tanzwut komplett entflogen. Was auch der Band nicht entgangen sein dürfte.
Kurios wurde es dann beim letzten Act, WhoMadeWho aus Dänemark betrat in hautengen Kostümen beziehungsweise nur in Unterhose bekleidet barfuß die Bühne. Zuerst wusste wohl niemand von den Zuschauern damit etwas anzufangen, nach den ersten paar Takten kehrte dann aber auf einmal wieder die gute Stimmung zurück. Auch wenn die Musik dieser drei Nordlichter nichts alltäglich bekanntes ist, sie ist originell und animiert zum feiern. Gelungen, mehr kann man dazu nicht sagen.
Um den ganzen Abend noch etwas ausklingen zu lassen, legte in der Halle noch DJ Davidek bis in die frühen Morgenstunden auf. Gemeinsam mit Colo war ich der letzte, der aus unserer Runde noch übrig geblieben ist, die anderen hatten sich nach und nach bereits auf den Heimweg gemacht. Wann auch wir der Arena den Rücken zukehrten, kann ich nicht mehr genau sagen. Macht aber nichts. Dem kann man ja dann beim nächsten Geburtstagsfest genauer nachgehen. Herzlichen Glückwunsch, FM4.

 

Ulysses

 

Um der steigenden Vorfreude auf das FM4-Geburtstagsfest entgegenzuwirken, hier das Video zur neuen Single “Ulysses” von Franz Ferdinand. Viel Spaß.

 

Neue Bands

 

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Na endlich. Ich habe schon gedacht, das wird heuer überhaupt nichts mehr. Die Veranstalter lassen sich aber auch wirklich Zeit mit der Bekanntgabe neuer Bands. Nun war es aber wieder mal so weit, wieder wissen wir ein bisschen mehr, was wir uns vom Nova Rock Festival 2009 in Nickelsdorf erwarten dürfen. Neben den bereits vor ein paar Wochen verkündeten Headlinern Die Toten Hosen und Placebo werden ausserdem noch Metallica, Slipknot, Disturbed, Killswitch Engage, Gogol Bordello, In Extremo, Trivium, Mastodon, Black Stone Cherry, 3 Feet Smaller, The Living End, August Burns Red, Bring Me The Horizon, Black Tide und Smoke Below die beiden Bühnen zum Beben bringen.
Merkt euch den Zeitraum vom 19. bis 21. Juni 2009. See you at Nova Rock!

 

FM4 wird 14

 

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Kommenden Samstag ist es endlich so weit, dass alljährliche FM4-Geburtstagsfest steigt in der Wiener Arena.
Ich war letztes Jahr schon dabei und konnte under anderem Chikinki und Nada Surf live erleben, Fettes Brot trat als Überraschungsgast auf. Und das Programm in diesem Jahr kann sich ebenfalls wieder sehen lassen, in einem umfangreichen Rahmenprogramm geben sich Bands wie The Rakes, Deichkind und Franz Ferdinand die Mikros in die Hand.
Bin schon gespannt wie’s wird. Werde auf jeden Fall davon berichten, sobald ich mich von den Feierlichkeiten wieder aufgerafft habe.

 

Marley, Slash & Co.

 

grafiklee

Von berühmten Covers des Rolling Stone Magazine hat sich Grafiklee beeinflussen lassen und eine neue Serie von Bildern gestartet. Dazu kann ich nur sagen genial. Wenn es die irgendwo mal im Großformat zu Kaufen geben sollte, hol ich sie mir alle, rahme sie ein und hänge sie mir an die Wand.

 

Musik von gestern

 

Am Ende eines Jahres tauchen sie überall auf. “Jahres-Charts”, “Alben des Jahres”, “Songs des Jahres” und sonstiger ähnlich benannter und inhaltlich fast identischer Content. Darauf kann ich gut und gerne verzichten, da ich wirklich keine Lust habe, mir jetzt zehn Alben oder Songs aus den Fingern zu saugen, diese als “gut” zu bewerten und sie hier im Blog in einer Liste zu präsentieren. Warscheinlich würde ich nicht mal auf so viele kommen, 2008 war teilweise einfach nur mies.
Zum Glück haben gewisse Bands wie, ja ich spreche sie explizit an, Mando Diao im vergangenen Jahr KEIN neues Album veröffentlicht, das hätte warscheinlich in einer musikalischen Katastrophe geendet. Gewisse Bands haben es dann allerdings DOCH getan und es HAT in einer musikalischen Katastophe geendet. Wenn ich an The Killers denke, kommt mir zeitweise der Brechreiz, das neue “Day & Age” bietet nicht mehr als Pop von der Stange, angehaucht mit dem Flair einer gammligen Teenie-Disco meines Geburts-Jahrzehnts. An der einzigen einigermaßen brauchbaren Single-Auskopplung “Human” hat man sich bald die Ohren blutig gehört. Bleibt einem also nur, sich die ausgelutschten “Mr. Brightside” und “Somebody Told Me” von anno dazumal immer und immer wieder aufs Neue zu geben und sich nach den guten alten Zeiten zu sehnen.
Trotzdem hat null-acht auch ein paar Perlen ausgespuckt, ganz besonders möchte ich an dieser Stelle “Only By The Night” von Kings Of Leon hervorheben. Ich finde, dass sich die Band gegenüber dem Vorgänger noch ein Stück verbessert hat, ein Großteil der Songs ist einfach Hammer und bei keinem könnte man sagen, er wäre schlecht. Die Musik der Familie Followill (drei Brüder und ein Cousin) und vor allem die Stimme von Sänger Caleb gehen unter die Haut.
Nein, ich poste jetzt wider Erwarten nicht das Video zum geilen “Sex Is On Fire“. Wünsche viel Gänsehaut mit “Use Somebody”.

 

Fire Fire

 

Jamie T. bringt was Neues. Ich habe ihn anno 07 live als Support von den Beatsteaks in der Wiener Arena erleben dürfen, er hat mich sowie die anderen Zuschauer absolut positiv überrascht, auch wenn ich ihn und sein Debut-Album schon vorher kannte. Nun gibts die neue Single “Fire Fire”, seinem Stil ist der junge Engländer aus Wimbledon treu geblieben, allerdings rockt die Nummer rund zehn mal schneller. Überzeugt euch selbst.