Hasta la vista, baby!

Seit Anfang Mai findet in meiner Firma der sogenannte “Vista Rollout” statt. Bedeutet, sämtliche Clients der Mitarbeiter werden auf Windows Vista umgstellt. Im Zuge dieses Rollouts erhält jeder ein neues Notebook mit einer - speziell für das Unternehmen angepassten - Vista-Vorinstallation.
Das soll jetzt kein Flame-Post sein, meine Ideale in Sachen Linux vs. Windows habe ich schon lange in den Hintergrund gerückt und von mir aus soll jeder verwenden, was er möchte. Überzeugungsarbeit, was denn besser sei, will ich nicht mehr leisten, mir gehts einfach auf die Nerven.
Aber: Es hätte mich gewundert, würde dieses Rollout ohne Probleme über die Bühne laufen. Im Zuge eines mehrmonatigen Testlaufs wurde von hundert Testkandidaten die Vista-Version inklusive der neuen Hardware - angeblich - ausgiebig getestet und schlussendlich für “einsatzfähig” befunden. Anschließend wurde damit begonnen, jeden Arbeitsplatz neu auszustatten.

Einmal abgsehen davon, dass ein Teil der für die Arbeit unbedingt notwendigen Software nur fehlerhaft oder sogar gar nicht funktioniert, ist Vista für mich der Inbegriff von Langsamkeit und Trägheit. Mein Notebook hat 4GB Arbeitsspeicher - 2GB davon werden schon alleine für den Leerlauf vom Betriebssystem in Anspruch genommen. Und sobald weitere Programme gestartet werden, geht der Speicheranspruch rapide in die Höhe. Hätte ich dieses OS auf meiner alten Gurke zu Hause am Laufen, wäre der PC warscheinlich unbenutzbar.
In der Firma muss ich es leider nutzen, aber privat kommt mir dieses Stück Frickelwerk definitiv nicht ins Haus. Mehr will ich dazu gar nicht sagen. Wie ein Kollege von mir kürzlich meinte:

“Vista ist Bananensoftware - sie reift beim Kunden.”

Kommentare

  1. “Vista ist Bananensoftware - sie reift beim Kunden.”

    War ja bei den vorgängern nicht anders… ;)

    Bei uns in da Firma ist es leider auch bald soweit… vorschläge ein ubuntu zu nutzen wurden leider nicht angenommen :D

  2. Bei mir arbeitet wenigstens inzwischen ein Kollege an einem möglichen “Ubuntu-Rollout” *gg*
    Naja, also er testet zumindest mal, in wie weit Ubuntu einsetzbar wäre und ob wir es zumindest Abteilungs-Intern verwenden könnten. Problem ist halt, dass wir viel SW einsetzen die Microsoftabhängig ist (z.B. Outlook…) -.-

  3. ^^^bei uns arbeiten auch ein paar mit linux systemen… laut deren einschätzung kann man von der jetzigen sw so ca alles mit wine emulieren. Das einzige problem ist das jetz durch den vista rollout bei uns auch neue (für uns) noch unbekannte sw kommt… und die können wir halt nicht testen…

    schade eigendlich.

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