Swedish shopping
Gestern tat ich endlich, was ein Mann tun muss: Haushaltsartikel besorgen. Und das natürlich beim Schweden meines Vertrauens.
Nach der Arbeit und einem kurzen Zwischenstopp in meiner Wohnung, um meinen großen Rucksack zu holen, ging es mit U3, U1 und 24A zu Ikea. Gute 45 Minuten dauert es, bis man im Norden Wiens angekommen ist und endlich das große blau-gelbe Gebäude erblickt, welches das Herz so manchen Schnäppchenjägers höher schlägen lässt. Vor kurzem hat man auch noch die Öffnungszeiten verlängert, nun kann man täglich bis 21 Uhr kräftig zulangen.
Und das muss man ihnen lassen, den Möbelhaus-Planern, sie wissen ganz genau wie sie die Kunden dazu verleiten, möglichst viele unsinnige Dinge zusätzlich einzupacken. Durch alle drei Abteilungen - Ausstellungshalle, Markthalle und SB-Halle - muss man sich erst von A bis Z durchkämpfen, um an die Kassen zu gelangen. Und überall schießen einem Billigst-Angebote von links und rechts in die Augen.
Zum Glück konnte ich dem größtenteils standhalten und habe (fast) nur die Sachen eingekauft, die ich gerade am dringensten brauche - diverse Küchen- und Badezimmerutensilien. Jetzt fehlen mir nur noch Teller, Tassen und Gläser, sowie ein ordentlicher Esstisch inklusive Stühlen, dann kann man in meiner Wohnung schon recht gemütlich hausen. Allerdings werde ich für diese Besorgungen wohl Hilfe in Form eines Autofahrers benötigen, denn es war schon anstrengend genug, die ganzen Dinge von gestern mit den Öffis wieder durch die halbe Stadt nach Hause zu schleppen…
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